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EIWATZ - Kulturkreis OL
Die eiwatz Netzseite ist das offizielle Informationsmedium des Bachantenorden um eiwatz. Die Aufgabe unserer Gemeinschaft besteht in der Pflege der Heimat, der Kunst und Literatur. Insbesondere wird das kritische Nachdenken gegenüber geschichtsbezogenen und religiösen Themen gefördert. Ebenso soll das traditionelle Erbe unserer Heimat geschützt und die Identifikation des Einzelnen mit seiner Herkunft und Kultur durch gemeinschaftliche Unternehmungen gestärkt werden. Die Natur als Schöpfer allen Lebens wird von uns verehrt und geachtet, sie genießt somit unseren Schutz, zur Erhaltung einer gesunden Umwelt.
Besonders verbunden fühlt sich unsere Gemeinschaft mit den Werken und Ideen von Ernst Jünger, Konrad Lorenz, Ernst von Salomon, Martin Heidegger, Julius Evola, Oswald Spengler, Otto Rahn, Günther Schwab, Carl Schmitt, Friedrich Nietzsche und all jenen, die ihr geistiges Potential in eine Idee einbrachten, die es wert war, sie zu verteidigen.
Unsere Gemeinschaft ist um die Klärung der existentiellen Fragen unserer Heimat bestrebt und stützt sich dabei auf sämtliche geistigen und kulturellen Elemente des Wissens in allen Bereichen des kritischen Denkens. Unsere Bestrebungen gelten der Überwindung alter, verkrusteter Strukturen und der Rückkehr zu den kulturellen und religiösen Wurzeln unserer Heimat. Unser Hauptfeind ist die Intoleranz und das
egalitäre Weltbild; unsere Gefährten sind die uralten und heiligen Götter unserer Ahnen und unser Wille gilt dem Sieg des Lichtes über die Dunkelheit eines verkommenen Wertesystems! Die Gruppe um eiwatz beschäftigt sich jedoch nicht nur mit den theoretischen Grundlagen unserer angestammten Kultur,
sondern lebt diese auch bewusst aus, um zu zeigen, dass nur der gesunde Mittelweg zwischen Theorie um Praxis zum Erfolg führen kann. Das ist der
wesentliche Grund der uns von anderen Gemeinschaften auf dem Gebiet der neuen Kultur trennt.
>>Dies ist unsere Überzeugung: wir bekennen sie
vor aller Welt, wir leben und sterben für sie, -
Respekt vor allem, was Überzeugungen hat !<<
-Nietzsche-

Als Symbol und Name unserer Gemeinschaft haben wir aus dem gemein - germanischen Runenalphabet die dreizehnte Rune, eiwatz, iwaz,eihwaz oder auch eoh, gewählt.
Diese Rune versinnbildlicht den immergrünen Lebens- / Todesbaum, den Weltenbaum. Sie spiegelt den ganzen Ausdruck des Weltenbaumes Yggdrasil in der germanischen Mythologie wieder. Der Name eiwatz leitet sich vom heiligen Baum der Kelten und Germanen, der Eibe, ab.
Sie ist ein wintergrüner Baum, welcher in unseren Gefilden eine Höhe von über 13m erreichen kann. Durch ihr immergrünes Blattwerk, ihre Feuerbeständigkeit und Langlebigkeit hat die Eibe sicherlich Pate für den Weltenbaum Yggdrasil gestanden. In der Edda, einer Sammlung germanischer Spruchweißheiten und Götterliedern, hingegen wird Yggdrasil, auch Mimameid oder Lärad genannt, als eine Esche dargestellt.
"Drei Wurzeln strecken sich nach drei Seiten unter der Esche Yggdrasil: Hel wohnt unter einer, unter der andern Hrimthursen, aber unter der dritten Menschen" (Ältere Edda, Das Lied von Grimmir )
Das heißt, daß sich unter ihren drei großen Wurzeln die Reiche der Toten, der Riesen und der Menschen befinden.
"Die Esche Yggdrasil duldet Unbill mehr als Menschen wissen: Der Hirsch weidet oben, hohl wird die Seite, unten nagt Nidhöggr" (Jüngere Edda, Gylfaginning )
Weiterhin wird in der Edda berichtet, daß in den Zweigen von Yggdrasil der Sonnenadler wohnt. Dieser Gegensatz, der Aar als Symbol des Himmels und Nidhöggr, der Totendrache, der unter den Wurzeln lebt, charakterisiert die gegenpoligen Kräfte, welche die Rune mit ihren entgegengesetzten Balken zum Ausdruck bringt. Gemeint sind damit alle Gegenkräfte, wie Feuer und Wasser, Leben und Tod. Diese Gegensätze sind aber mit einem Balken verbunden, was zeigt das sie immer in Einem vereinigt sind und kein "gut und böse" in der heidnischen Glaubenswelt, im Gegensatz zum Christentum, existiert. Dadurch wird auch die Ewigkeit und Beständigkeit zum Ausdruck gebracht, welche die Rune symbolisiert.
Uns soll die eiwatz - Rune ein Symbol sein, weil sie den Schritt in ein neues Leben verkörpert. Das heißt der Schritt in ein neues Jahrtausend, wo Glaubensvorstellungen und Werte unserer Ahnen wieder stärker in das Bewußtsein der Menschen dringen müssen um Materialismus und Kirchendogma zu verbannen. Um diese Werte zu vermitteln und dem imperialistischen Geist entgegenzutreten brauchen wir die Kraft, Ausdauer und Beständigkeit der EIWATZ-RUNE !
"...gestählt im Banne der verruchten jahre
Ein jung geschlecht, das wieder mensch und ding
Mit echten maßen mißt, das schön und ernst
Froh seiner einigkeit, vor fremden solz
Sich gleich entfernt von klippen dreisten dünkels
Wie seichtem sumpf erlogner brüderei
Das von sich spie, was mürb und feig und lau
Das aus geweihten träumen, tun und dulden
Den einzigen der hilft, den mann gebiert...
Der sprengt die ketten, fegt auf trümmerstätten
Die ordnung, geißelt die verlaufnen heim
Ins ewige recht, wo großes wiederum groß ist
Herr wiederum herr, zucht wiederum zucht, er heftet
Das wahre sinnbild auf das völkische banner
Er führt durch sturm und graußige signale
Des frührots seiner treuen schar zum werk
Des wachen tags und pflanzt das n e u e r e i c h."
-Stefan George-

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